In unserer Rubrik „So funktioniert’s“ stellen wir Ihnen technische Details aus der Welt von Kabel Deutschland vor. In dieser Folge erläutern wir, was genau hinter der drahtlosen Übertragungstechnologie W-LAN steckt und was Nutzer beim Surfen über Funk beachten müssen, um nicht nur eine gute Übertragungsqualität zu erreichen, sondern auch sicher zu surfen.
Die Abkürzung W-LAN steht für Wireless Local Area Network, ein kabelloses lokales Netzwerk. Die Technologie kommt sowohl im öffentlichen Bereich, bei den so genannten Hotspots, als auch in Büros und Privathaushalten zum Einsatz. W-LAN funktioniert im Prinzip wie jede andere drahtlose Übertragungstechnologie: Sender und Empfänger kommunizieren miteinander über elektromagnetische Wellen. Derzeit ist W-LAN der gängige Standard bei der Datenübertragung per Funk.
W-LAN Netze können aber auch durch andere Sender gestört werden, denn: Für W-LAN wird der Frequenzbereich 2,4 Gigahertz benutzt. Diese Frequenz kann jeder und für jede Anwendung nutzen - vom Garagentoröffner bis eben hin zu W-LAN. Auch zwei W-LAN Netzwerke in unmittelbarer Nähe können sich stören. Bei schlechter Übertragungsqualität sollte deshalb nicht nur der Standort der W-LAN Geräte überprüft werden. Möglicherweise kann auch ein Kanalwechsel Abhilfe schaffen.
Solche Änderungen an der Konfiguration müssen immer am W-LAN Router selbst sowie an den W-LAN Clients vorgenommen werden. Der Tipp vom Fachmann: Der W-LAN Router sollte zuerst mit einem Ethernet-Kabel an einen PC angeschlossen und dann konfiguriert werden. Erst dann wird er an das eMTA-Modem von Kabel Deutschland angeschlossen.
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Im so genannten Standard IEEE 802.11g, mit dem auch die von Kabel Deutschland ausgelieferten W-LAN Router und -Sticks arbeiten, können Daten theoretisch mit maximal 54 Mbit/s, das ist der so genannte Bruttowert, übertragen werden. Unter Alltagsbedingungen, also der Nettowert, sind etwa 20 Mbit/s nutzbar. Diese Bandbreite müssen sich jedoch alle Nutzer im W-LAN Netz teilen. Je mehr Nutzer das W-LAN Netz gleichzeitig in Anspruch nehmen, desto geringer ist die Bandbreite pro Nutzer. |
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Um das drahtlose Netz vor unerwünschten Eindringlingen zu schützen empfiehlt sich, ein W-LAN Netzwerk unbedingt mit dem so genannten WPA oder WPA2-Verfahren zu verschlüsseln. Der frühere Standard WEP ist auch in der 128bit-Verschlüsselung nicht mehr sicher. Hacker könnten damit nicht nur über das fremde W-LAN Netz ins Internet gehen, sondern auch auf alle Dateien mit einer Freigabe in Windows zugreifen.
Kunden von Kabel Deutschland bekommen den W-LAN Router bei der Online-Neubestellung eines Kabel Internet- und Telefon-Paketes bzw. der Tarife Flat Comfort und Flat Deluxe geschenkt. Bei der Online-Neubestellung des Tarifs Flat Easy 1000 erhalten sie den Router zum Vorzugespreis von nur 19,95 €. Bestehende Kabel Internet Kunden können ihren W-LAN Router im persönlichen Service Portal bestellen. Aktion gültig bis zum 08.01.2009. Außerdem: Seit März gibt es auch einen W-LAN Stick für PCs. Jeder vierte Neukunde ordert gleich einen W-LAN Router und jeder zehnte davon auch gleich den USB-Stick.
Im Bereich W-LAN Hardware bieten wir unseren Kunden Produkte von D-Link an, einem der größten und renommiertesten Hersteller in diesem Segment. Mit diesem Partner haben wir die Gewissheit, unseren Kunden hervorragende Qualität und fundiertes Support Know-how anbieten zu können. Gleichzeitig ist D-Link auch groß genug, um Innovationen voranzutreiben. So ist noch in diesem Jahr die Verabschiedung des nächsten W-LAN Standards IEEE 802.11n zu erwarten, der Datenübertragungsraten von bis zu 300 Mbit/s (Bruttowert) erlaubt. Das Standardisierungsgremium hat sich bereits auf die vorläufige Version „Draft 2.0“ geeinigt. Erste Geräte mit dem W-LAN Standard 802.11n Draft 2.0 (unter anderem von D-Link) sind bereits erhältlich. Diese Geräte können mit einem Firmwareupdate auf die endgültige Version des Standards angepasst werden.
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